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Erbschaft bringt Sohn vors Strafgericht

Alte Patronen in Kisten der Eltern gefunden

Eine eher lästige Erbschaft hat einen Recklinghäuser vor den Amtsrichter gebacht.

 

Seine Mutter sei ein „Messi“ gewesen, so der 43 - jährige, eine Person also mit ausgeprägter Sammelleidenschaft. Sie habe nach ihrem Tod einen völlig überladenen Haushalt zurückgelassen. „Der Spermüllwagen musste gleich drei Mal anrücken.“


Aufbewahrt wurde nur, was halbwegs interessant erschien, erinnerte sich der 43 - jährige vor Gericht, darunter auch einige lediglich oberflächlich inspizierte Kisten. Diese habe er mit in die eigene Wohnung genommen und dort seien sie auch geblieben, als er überstürzt habe ausziehen müssen.

 

„Damals ging alles drunter und drüber, dass war der totale Stress“, so der Angeklagte.

 

„Wir hatten schlimmen Schimmel in der Wohnung und die Kinder hatten Lun-genentzündung.“ Die Kisten also gerieten in Vergessenheit, bis zu dem Moment, als die ehemaligen Vermieter sie fanden, genauer hinschauten und unter anderem 50 illegale Patronen entdeckten.


Daraufhin erging ein Strafbefehl gegen den Exmieter, dagegen wehrte er sich nun:

 

„Ich habe doch nichts mit der Munition zu tun, ich habe die Kartons nicht mal kontrolliert“, beteuerte er.

 

Amtsrichter Vogt glaubte das.

 

Das Verfahren wurde eingestellt, die Munition eingezogen.



WAZ  vom 12.November 2005



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