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 Juristentag 2006 diskutiert Sterbehilfe

 

Zum dritten Mal innerhalb von zwanzig Jahren diskutierte der Dt. Juristentag Fragen der Sterbehilfe und Patientenverfügung.


Der Hinweis des Kollegen Putz aus München (Süddeutsche Zeitung vom 22.09.2006) spricht Bände:

Vierzig Prozent der neurologischen Chefärzte, aber auch Vormundschaftsrichter, halten die Beendigung von künstlicher Ernährung oder Beatmung für strafbare aktive Sterbehilfe...

Entsprechendes hatte bereits der Palliativmediziner Borasio angemerkt.

Was soll man darauf sagen...unfaßbar !?

Und da hören wir oft etwas von Euthanasie und Erbschleicherei und (angeblich) unklaren Patientenverfügungen..! Nur ein Kaschieren der eigenen Unwissenheit in medizinischen und juristischen Fragen der Behandlung der Menschen am Lebensende.

 

Die Amerikaner sagen: If you are not part of the solution, you are part of the problem! / Wenn Du kein Teil der Lösung eines Problems bist, bist Du ein Teil des Problems!

 

Das muß man den Ärzten (nicht allen, aber vielen) wohl ins Stammbuch schreiben: Ja, Ihr seid ein Teil des Problems.

 

Tja, und die Vormundschaftsrichter? Ihre Losung ist oft: "Wir sind keine Herren über Leben und Tod!" Richtig, das seid Ihr nicht! Aber Ihr seid Drückeberger - und gebt den Menschen "Steine statt Brot", wenn Ihr Euch ´raushaltet. (Wie einst Pontius Pilatus wascht Ihr Eure "Hände in Unschuld".) Ihr verweigert ihnen das Recht auf einen würdigen Tod.

 

Und Ihr mißachtet die (inzwischen klare) Rechtsprechung des Bundesgerichts-hofes vom 17.März 2003 und vom 8.Juni 2005

 

Hier der Link zur Website des DJT.



 

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