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 Teddy Staufer, Swing-König

 

Swing-König starb in Mexiko

 

Teddy Stauffer, das Idol einer ganzen Generation

Teddy Stauffer, der Swing-König der 30er Jahre ist am Dienstag im Alter von 83 Jahren in Acapulco gestorben. Wie erst am Mittwoch abend bekannt wurde, starb Stauffer nach einer „langwierigen Krankheit“ im Krankenhaus seines mexikanischen Wohnortes.

Mit seiner Band „Teddy Stauffer and the Original Teddies“ veröffentlichte der am 02.05.1908 in der Schweiz geborene Jazz-Musiker mehr als 300 Schallplatten-titel. Zu seinen beliebtesten Tanzhits gehörten u. a. „Goody-Goody“ und „Good Night Ladies“.

Während des Krieges wanderte Stauffer in die USA aus und ließ sich danach in Acapulco nieder. Als Besitzer von Luxushotels und Nightclubs trug er hier viel zur Attraktivität des Ortes für den internationalen Jet-Set bei.

 

1968 veröffentliche Stauffer seine Memoiren unter dem Titel „Es war und ist ein herrliches Leben“. Teddy Stauffer war als Swingband-Leader das Idol einer ganzen Generation. Der in Bern geborene Musiker trat in den 30er Jahren in Berlin mit den „Original Teddies“ in den führenden Häusern auf. Im Jahr 1938 mußte das Orchester Deutschland verlassen. Auf einem deutschen Luxus-dampfer spielte Stauffer dann mit seiner Band als Bordkapelle.

 

 „Lebenskünstler“ Stauffer kam schließlich im Jahr 1942 nach Acapulco. Dort heiratete er mehrfach – nach den Berichten mindestens fünfmal.

 

Im Alter von 66 Jahren machte der Musiker ein ungewöhnliches Testament:

 

Falls er mal bei einem Tennis-Match das Zeitliche segnen sollte, dann sollte „sein Partner – falls es eine Dame ist – 50.000,00 Dollar erben“.

 

Damals meinte der Swingmusik-König „Ich bin sicher, daß ich nun bis zum hohen Alter immer jede Menge schöner Tennis-Partnerinnen finden werde“.

 
WAZ vom 29.08.1991

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