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 Letzter Wille soll mißachtet werden

 

Letzter Wille Johannes Paul II. soll mißachtet werden

Der langjährige Privatsekretär des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. erwägt, dessen Letzten Willen zu mißachten und seine privaten Dokumente anders als im Testament verfügt nicht zu verbrennen.

Der jüngst verstorbene Pontifex hatte seinen langjährigen Wegbegleiter Stanislaw Dziwisz damit beauftragt, die Verbrennung zu überwachen. Johannes Paul II. hatte in seinem Testament formuliert:

 

„Ich hinterlasse keinen Besitz irgendwelcher Art, für den Anweisungen nötig wären. Was die Dinge des täglichen Gebrauchs betrifft, die mir gedient haben, bitte ich darum, sie zu verteilen, wie es angemessen erscheint. Die privaten Notizen mögen verbrannt werden. Ich bitte darum, daß über all dies Don Stanislao (Dziwisz) wachen möge, dem ich für die so langjährige und verständnisvolle Zusammenarbeit und Hilfe danke.”

Die Internetseite des öffentlichen polnischen Rundfunks zitiert Dziwisz: „Zuallererst muß alles geprüft werden. Zweitens verdient es nicht, verbrannt zu werden, sondern für die Nachwelt gesichert und bewahrt zu werden.”

Hingabe wiegt schwerer als die Verantwortung

Dem Sender zufolge will Dziwisz, daß die privaten Dokumente und Notizen des polnischen Papstes studiert und später veröffentlicht werden. Seine Hingabe an Johannes Paul und dessen Lehren wiege schwerer als seine Verantwortung für die Einhaltung des päpstlichen Testaments.

Der 66jährige Dziwisz hatte bereits seit den 60er Jahren mit dem späteren Papst Karol Wojtyla zusammengearbeitet als jener noch Erzbischof von Krakau war. Am Freitag hatte dessen Nachfolger Benedikt XVI. Dziwisz zum neuen Erzbischof der polnischen Stadt ernannt.

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